Südafrikatour 2011

Hallo mein Name ist Heinz, Heinz_Sonnenschein
ich würde Euch gern ein wenig über unsere Südafrika Reise erzählen.

Sie begab sich im Jahre 2011,
Mitfahrer waren Uschi, Mechthild, Gabi, Klaus und Heinz

Sonntag/Montag 23/24. Januar
Anreise Lingen- Frankfurt- Joburg- Nelspruit- Marloth-Park
Am Sonntag war es endlich soweit, wir standen am Bahnhof AbfahrtLingen und freuten uns auf eine interessante Reise. Was es wohl alles geben würde, sollte denn auch alles klappen? Fragen die alle äußerst positiv beantwortet werden sollten. Die Fahrt per Bahn verlief plangemäß und einige Becher Sekt ließen die Stimmung steigen. In Frankfurt warteten wir ein paar Stunden auf unsere Maschine, die um 21:20 Uhr leicht verspätet, wegen dem Enteisen der Tragflächen, abhob. Aber in Johannesburg kamen wir pünktlich an und es ging auch gleich weiter nach Nelspruit. Der Wetterbericht hatte zwar Regen gemeldet und es gab auch kurz ein paar Tropfen aber wir hatten eigentlich den ganzen Tag gutes Wetter. Gutes Wetter!!! Traumhaft war das hier, da kommt man aus dem kalten Deutschland kein Blatt am Baum und hier sind es nie unter 20 Grad und alles ist grün, da Empfang_Nelspruitstaunt der wettergegerbte Emsländer und freut sich. Am Airport Nelspruit ging es wie verabredet los, Margot und Andy standen mit einen  „Heinz&Co“ – Schild am Flughafenausgang und packten uns in Ihren Bulli. Wenn Ihr glaubt das Foto ist verwackelt ist das ein Irrglaube, Andy zitterte nur so als er uns sah, ich hoffe vor Freude. Es ging über eine gut ausgebaute Straße Richtung Marloth – Park direkt an der Grenze zum „Kruger Nationalpark“. Nach ca. 90 Minuten unterbrochen durch einen kurzen Einkauf in einem Super Spar kamen wir dann ziemlich kaputt in der „Grand Kruger Lodge“ an. Welcome to Grand Kruger_LodgeMargot&Andy gönnten uns eine Stunde Erholung und holten uns danach zu einem Abendspaziergang am Crocodile River, der die Grenze zum Kruger Park ist, ab. Wir fuhren ein kurzes Stück und gingen entlang des Kruger Nationalpark – Zaunes einige Kilometer flussabwärts. Man sah schon Tiere und die Guides erzählten uns viele Geschichten und Tatsachen zu Südafrika und den Tieren. Wir sahen Flusspferde, Gnus, Impalas und vorher im Hotel am Pool schon einen Kudu Bock. Sehr hilfreich waren dabei von den beiden Guides mitgebrachte Ferngläser, die sie uns gern ausliehen. Am Ende des Weges stanSundowner_Krokod ein wunderbarer Marulabaum mit einer Bank, das war einer von Andys erklärten Lieblingsplätzen. Diesen Platz schloss Heinz auch gleich in sein Herz und möchte da nochmal wieder hin. Wir wanderten schließlich gemütlich zurück und Andy brachte uns ins Hotel zurück, wo wir den Abend mit Feuerplatz Grand Kruger Lodgeeinem guten Abendessen abschlossen. Nicht ohne die von Klaus verordnete Medizin, einen Absacker nicht unter 40%, einzunehmen. Der ist halt wichtig, damit über Tag eingefangene Bakterien gleich eliminiert werden. Tot müde fielen wir dann so um 22:00 Uhr für eine kurze Nacht ins Bett.

Dienstag 25.Januar Mit dem Bulli im Kruger Park
Die Botschaft des Tages, so viele Tiere haben wir noch niiiiiie gesehen!

MorningWalk_die_ersten_ZebrasEs ging früh los 4:30 Uhr leichtes Frühstück und um 4:45 Uhr standen Margot und Andy vorm Hotel und es ging versorgt mit einem Lunchpacket los. Es war noch ziemlich dunkel aber nach 10 Minuten gab es den ersten unvergesslichen Eindruck! Wir hatten schon Zebra, Impalas und so weiter gesehen aber dann zogen geisterhaft und für uns irgendwie unwirklich 4 Giraffen über eine Bergkuppe direkt vor uns her. Da hat man schon mal geblinzelt. Erst habe ich gedacht der Desinfizierungstrunk von Klaus vom Vorabend hatte noch Nachwirkungen. Aber „NEIN“ das warenSunrise_auf_der_Fahrt_zum_KNP lebensechte Giraffen. Sie zogen mit ihren typischen stolzen Gang vor uns über die Straße, dass war mal ein gelungener Auftakt. Aber weiter ging’s, Andy drückte das Gaspedal runter und wir donnerten gen Kruger Nationalpark. Nebenbei Die_erste_Herdesahen wir im Osten die Sonne aufgehen. Durch das „Crocodile Bridge Gate“ gings in den Kruger Park hinein. Irgendwie waren wir alle ein wenig müde und das tuckern des Bullis tat ein übriges, so dass einem immer wieder Augen zu fielen. Im Park ging es gleich mit einem Highlight los, nach höchstens 1000 Metern standen wir vor einer riesigen Herde, Zebras, Gnus, Kudus, Impalas(Fastfood), ein paar Giraffe_nahHornraben und viele mehr. Eine Kulisse wie in Grzimek-Tierleben, das Giraffewar Afrika. Man konnte sich gar nicht satt sehen und die Digitalkameras summten wie wild. So hatten wir uns das vorgestellt, wir verweilten dort eine ganze Zeit. Andy erzählte viele Details zu den einzelnen Tieren, absolut interessant. Dann ging`s weiter, Andy fuhr und zeigte, und auch Margot erzählte eine Menge vom Leben der Tiere und den Menschen im Park. Das Team arbeitete optimal zusammen, das kompakte Fachwissen kam zwar ein wenig bayrisch gefärbten aber gut verständlichem Deutsch rüber. Den Erklärungen der englischsprachigen Guides können wir lange nicht so gut folgen. Es ging weiter entlang des Sabie River über eine Brücke zur anderen Seite des Flusses. An der Brücke gab`s natürlich viel zu sehen. Der Fluss führte wegen der Regenfälle der letzten Zeit viel Wasser und hatte eine starke Strömung, das hatte sich ein Krokodil zu nutzen gemacht. Es lag mit leicht geöffnetem Maul in der Strömung und wartet auf sein Mittagessen. Auf dem Rückweg sahen wir dann dass seine Chancen nicht gering waren. Da kreisten dicke Fische(Andy welche???) und wollten wohl durch die Stromschnellen unter der Brücke durch. Bald ging‘s weiter; wir wollten nun endlich mal einen Elefanten sehen. Auf der Straße lagen überall große Haufen Elefantendung aber nix vom Jumbo zu sehen. Wir tuckerten weiter, nickten hin und wieder ein. Andy entdeckte dann auf der anderen Flussseite ein paar Elefanten, die sich mit Sand einstäubten die konnten wir aber so gerade mit dem Fernrohr erkennen. Plötzlich zwei Stimmen(Margot&Heinz) ein Schrei. Andy stieg in die Bremse, was war passiert? Da stand plötzlich keine 5 Meter von uns entfernt im Gebüsch ein Elefant! Der war aufgrund unseres plötzlichen Auftauchens genauso erschrocken wie wir, blähte sich aufElefant (2), so dass Elefanten_kommenmein Puls sich  schlagartig ver-doppelte. Doch beide Seiten beruhigten sich schnell wieder. Wir genossen unseren ersten Elefanten es war ein ca. 5. Jahre alter Bulle(???). Man kam sich schon ein wenig klein vor. Andy erklärte das sei ein Jungbulle, dem unser Stopp auch nicht so geheuer war. Das war  Abenteuer pur, so hatten wir das gebucht!!! Wir genossen unsere erste Begegnung mit dem Elefanten und fuhren weiter als wir merkten, dass ihm unser Aufenthalt nicht so recht war. Ich glaube er war Nashornein wenig genervt. Weiter trafen wir dann unentwegt auf Elefanten- bzw. Giraffen Formationen in unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Auch sahen wir nun hin und wieder Nashörner. Die ganzen Zebras, Impalas, Gnus und ach was weiß ich bleiben unerwähnt weil nicht mehr in meinem Speicher. Schaut Euch die Fotos an, müsst allerdings schon ein wenig Zeit mitbringen. So gegen die Mittagszeit fuhren wir zu einem Aussichtspunkt(Satara?) auf einer Bergkuppe mit Blick ins Tal und auf den Sabie River. Andy und Margot bauten die Lunchpakete und die Getränke auf und wir genossen Picknickein Mittagessen mit herrlichem Panoramablick. Heinz erklärte eine Bank mit direktem Blick auf den Fluss sowie die dort weilenden Flusspferde als einen weiteren Lieblingsplatz, an dem er gern Rotwein trinken und den Sonnenuntergang erleben möchte. Gut gestärkt fuhren wir weiter und die Tierbegegnungen liefen weiter immer mit fachmännischen Kommentaren und lustigen Geschichten unserer Guides begleitet. Es ging von der Straße auf Sandwegen an Wasserlöcher kleinen Bächen vorbei und immer wieder sahen wir Tiere (die Zahl Tausend ist zwar nur geschätzt trifft die ElefantenkinderSache aber ziemlich. Zum krönenden Abschluss gerieten wir direkt in einem Elefantentreck der auf dem Weg zum Wasserloch war. Vom ältesten Bullen bis zum kleinsten Baby war alles zu sehen. Ich denke Ihr solltet euch das Video dazu mal ansehen(folgt später muss ich erst nach YouTube laden). Wir lauerten dann noch ein wenig nach Löwen aber die waren uns nicht vergönnt. Andy steuerte dann für eine Pause die Sabie – Lodge an. Hier hatte ich denn meine erste Begegnung mit einem Löwen. Der ist aber für StrassenwärterMaren und die sollen sich gegenseitig unterstützen. WarzenschweineAußerdem kauften wir Postkarten, Souvenirs und genossen mit Blick auf den Sabie River einen leckeren Cappuccino im herrlichsten Sonnenschein. Wir waren nun schon seit 5 Uhr unterwegs und Andy lenkte seinen Bulli wieder Richtung Marloth Park. Total groggy aber seeeelig über so einen erlebnisreichen Tag trafen wir in unserer Lodge ein und nahmen erst mal ein Bad im Pool, dazu ein kühles Bier und alle Strapazen waren vergessen. 20110125-900Zum Diner hatte „Doktor“(unser Hotelchef) einen Grillabend vorbereitet. Einfach Spitze, leckere Vorspeisen, Fleisch, Fisch, den berühmten Maisbrei, großes Nachtischbuffet. Es passte zu diesem Tag. Als besondere Spezialität ist die Steakzubereitung zu erwähnen, das Steak wird einfach im Lagerfeuer auf eine besonders harte Holzkohle gelegt und brät dort kurz vor sich hin und ist binnen Minuten servierfertig. Sehr schmackhaft, nur noch ein wenig Salz oder Senf, exzellent. Elisabeth wird zwar kritisieren, das ich wieder zu viel vom Essen schreibe aber es war einfach20110125-904 wunderbar. Nur ich 20110125-906habe zu viel gegessen. Durfte aber an dem Tag den Desinfektionstrunk aussuchen. Da gab’s einen 43%tigen Captain Morgan und der half! Weil wir am anderen Morgen früh aufstehen wollten, da gab’s bei Andy keine Gnade, gingen wir bald ins Bett.

Mittwoch 26.Januar: Mit Andy und den SAN-Guides im KNP
Am Abend vorher hatte Andy uns eine gute und eine schlechte Nachricht mitgeteilt, die gute war wir waren allein auf dem Buschwalk, die schlechte, es hieß früh aufstehen. So ging der Wecker um 3:00 Uhr früh, gegen 3:15 Uhr war mit Doktor ein leichtes Frühstück vereinbart aber leider war das wohl am Service Personal vorbei gegangen. So öffnete Heinz unter Schwierigkeiten die Außentür des Hotels damit wir wenigstens raus konnten. Das klappte nicht sofort und löste einen Alarm aus. Und kurze Zeit später stand ein Security Mann vorm Hotel, ein Boy wohl der Hausbewacher, löste sich aus dem 20110126-101Dunkeln und unterhielt sich mit  dem Security Mann. Der kam dann auch zu uns und fragte: „Everything OK?“ aber das war es ja und wir konnten ihn schnell alles erklären. Mies war nur, das es donnerte und regnete. Aber Andy traf pünktlich ein, er ist halt ein Deutscher, meinte wir sollten ruhig zum Park hinfahren. Wir könnten zwar keinen „Bushwalk“ machen aber dann würden wir eben mit den „Game Drives“ fahren. Am Park angekommen war alles20110126-105 Dunkel, niemand da. Billy der Ranger der den Bushwalk mit uns machen wollte schlief noch. Er meinte später, es regnet bleibt doch zu Hause, dann gibt’s das Geld eben zurück. Aber nicht bei Andy! Er brachte Billy hoch und kaum ne knappe Stunde später saßen wir in einen offenen Gamedrive und rollten durch Nacht und Regen. Billy war eigentlich immer noch nicht wirklich wach, fuhr über Stock und Stein durch jede Menge Wasserläufe und erzählte einiges zu den Tieren aus dem Kruger Park. Dazu gab es weitere Details von Andy so dass wir nun schon gewohnt exzellent informiert wurden. Aber am Morgen durch den kalten Regen zu fahren war nicht der Hit, so das wir hin und wieder 20110126-300einnickten. Es ging so zwei Stunden lang und eigentlich hatten wir wenig gesehen aber Billy hatte noch ein Ass im Ärmel, so circa auf der anderen Fußzeile Höhe Marloth Park, stand ein junges Pärchen am Wegesrand. Der Fahrer begrüßte Billy freundlich und meinte da vorn liegt ein Löwenpärchen. Wir konnten es kaum glauben und waren plötzlich hellwach, da lagen 80 Meter von uns entfernt zwei Löwen unter einem Busch versteckt. Wir hatten mal wieder Glück gehabt, weil ich ohne Löwensichtung ungern nach Hause fahren wollte. Wir fotografierten was die Linsen hergaben aber nur die 24fach Zoom Kamera von Mechthild lieferte Bilder auf denen man die Löwen erkennen konnte. Dann war  Schluss, Billy gab dem Drive die Sporen und war pünktlich wieder am 20110126-500Crocodile Gate von dem Andy uns dann ins Hotel brachte. Hier gab es nun ein Erwachsenfrühstück das wir mit großem Hunger zu uns nahmen und anschließend den fehlenden Schlaf nachholten. Für 16:00 Uhr hatte Andy die Abfahrt zum Nightdrive angekündigt. Wir schliefen also eine Weile, tranken gemütlich Kaffee mit einem schmalen Brandy und bald war es 16:00 Uhr und wir donnerten wieder gen Kruger Park. Diesmal waren wir nicht allein und statt 8-Sitzers wurde ein 16-Sitzer Gamedrive eingesetzt. Der war ein wenig überdimensioniert weil nur noch ein junges Mädel mitfuhr. War aber gut weil wir darin von links nach rechts und nach vorn und hinten springen konnten. Diesmal war City unser Guide und er meinte wir würden wahrscheinlich vorn auf der Straße Löwen sehen können. Da stieg die Hoffnung auf ein Rendezvous beim „König der Tiere“ und wir stiegen hoffnungsvoll ein. Es sollte der Abend der Löwen werden. Fing aber ungemütlich an, das Fahrzeug war größer und deswegen passte leichter Regen rein, nicht schön doch wir waren gut angezogen. Gleich an der ersten Biegung lag ein junges Löwenweibchen ruhend im Gras, das war schon mal näher dran. So das selbst ich mit meiner Einfachkamera anständige 20110126-602aBilder machen konnte. Das mit den Löwen hatte sich aber rum gesprochen und die Straße war voller Auto. Plötzlich Aufregung die Autos fuhren vor und zurück, da kam etwas schleppend eine alte Löwendame die Straße herunter. Das war die kranke Löwin von der die Guides schon erzählt hatten. Diese alte Dame konnte einem wirklich leidtun, abgemagert, das Fell an vielen Stellen zerrissen kam sie an uns vorbei. Wer dann noch die glanzlosen Augen gesehen hatte wusste da gab es nicht mehr viel Hoffnung. Weil dort einfach zu viele Autos standen fuhr City weiter, wir sahen viele weitere Tiere; namentlich Fischadler, Krokodile, Reiher Fische, neben vielen Vögeln unter anderen die Schmalschwanz-Paradieswitwe, Nimmersatt, Gabel- bzw. Blauracke(Straßenwärter) Senegalist, Grünmeerkatze, Warzenschweine, Marabus und mehr. Andy erklärte das die Ursache wohl in dem schlechten Wetter des Tages zu suchen sei und die Tiere am Abend noch mal was unternehmen wollten. Es ging’s weiter durch20110126-800a kleine Pfade, die Sonne ging unter und es wurde stockfinster. City ordnete nun an die Handlampen einzuschalten und die Umgebung nach Augenpaaren abzusuchen. Grün sind die Grasfresser, orange die Fleischfresser sprich Raubtiere und Elefanten nicht in die Augen leuchten, das mögen die nicht. Heinz nahm sich eine Lampe und leuchte eine Seite, man konnte sagen er bewährte sich als Armleuchter. Wir sahen nochmal Elefanten, Giraffen, Kleinvieh wie Gnus, Zebra, Impalas erwähne ich schon gar nicht mehr. Plötzlich gab City kurz und kräftig Gas und schaltet den Motor ab. Das Fahrzeug rollte mit einem Affenzahn über die dunkle Straße. 20110126-806Dann sahen wir etwas wirklich Spannendes, da war ein Rudel junger Löwen in Aktion. Sie sausten direkt vor uns auf der Straße hin und her und waren sehr aktiv, wir störten nicht mit unseren Lampen leisten Ihnen vielleicht sogar Hilfestellung. Die Jungs waren hinter einem Warzenschwein her, das sich in einem Rohr das unter der Straße durchführte gerettet hatte. Nun versuchten die Löwen das Warzenschwein dort raus zu jagen, doch so schlau war es schon, das es blieb. Mächtig spannend und Filmreif. Wir hätten es den Jungs gegönnt, doch irgendwann gaben die Löwen auf und trotten ins Gebüsch ab, es war weiter Diät angesagt. Wir hatten wieder ein Highlight erlebt und bestätigt die Aussage das man nicht aufgeben soll nur wenn ein wenig Regen fällt. Später sahen wir dann noch ein Pärchen das unseren Weg kreuzte und Andy rechnete aus, dass wir mit 5 Löwenbegegnungen am Tag20110126-905 wohl ganz schön viel Glück gehabt hätten, wir sollten an dem Tag noch Lotto spielen. Dann war Schluss und es ging per Bulli ins Hotel. Da dies unser letzter Abend im Hotel war hatten wir Margot und Andy zum Essen eingeladen, das war das Mindeste was wir für so einen Klasseservice tun konnten. Es gab Lamm oder Fisch und es wurde ein sehr unterhaltsamer Abend, bei dem allerdings unsere Mädels und Klaus Konditionsproblem bekamen, sie waren klein wenig müde. So war um 1:00 Uhr Schluss.Müdes Smiley

Donnerstag 27. Januar; Transfer von Nelspruit nach Kapstadt
Endlich mal ausschlafen, wir genossen es und packten so langsam unsere Koffer, Heinz drehte noch ein kleines Video über das Hotel. Ein wenig erstaunt waren er über die vielen Angestellten, die früh morgens überall herumwuselten. Einige reparierten den Pool, viele waren mit Reinigungsarbeiten beschäftigt und einige kontrollierten diese Tätigkeiten. Bald gab es Frühstück, interessant wie immer. Anschließend bezahlten wir die Barrechnung, die fiel aber gar nicht soooo schlimm aus. Aber den Beleg verstecke ich lieber vor Elisabeth. Dann standen Margot & Andy, freudestrahlend wie immer, mit Ihrem Bulli vor der Tür. Wir luden die Koffer ein und los ging es über die N4 Richtung Nelspruit. Die 100 Kilometer kamen mir diesmal viel länger vor, Fahrzeit ca. 90 Minuten aber es gab sehr viel zu sehen. An einer Mango Farm hielten wir kurz20110127-005b an weil Mechthild dort gern ein paar Fotos schießen wollte. Wie immer gab`s natürlich auch interessante Geschichten von unseren Guides, die diese Fahrt nicht langweilig werden ließ. Endlich in Nelspruit angekommen verabschiedeten wir uns von Ihnen, nicht ohne Ihnen eine vorzügliche Arbeit zu bescheinigen. Sie hatten uns den Kruger National Park und vor allem die Tiere sehr nahe gebracht; Dank an Euch beiden! Die Abfertigung am Flughafen ging ein wenig schleppend, das Computersystem war ausgefallen und so wurde der “Check in” per Hand durchgeführt. Ging aber alles glatt, bis darauf das Gabi auffiel das doch relativ viele den Platz 23F hatten, dass führte im Flugzeug zu einem kleinem durcheinander aber am Ende musste keiner stehen. Der Flug verlief ruhig, so dass ich einige Seiten zu diesem Blog schreiben konnte. Ein klein wenig verspätet landeten wir in Kapstadt, bekamen bald unsere Koffer und gingen erwartungsvoll zum Ausgang. Da stand Manfred den wir gleich erkannten, er führte uns zu unseren von ihm Van, hab die Marke zwar vergessen aber es war ein geräumiger Sechssitzer mit Klimaanlage, wir sollten diese noch zu schätzen wissen. Nachdem Heinz ungefähr zwanzig Unterschriften zu den Formalitäten wegen der Mietwagenleihe getätigt hatte, fuhr Manfred mit uns über die N2 Richtung Sommerset, ein Eldorado für deutsche Rentner und Golfer. Wegen der Rush Hour gab es ein wenig Stau, so hatten wir viele Möglichkeiten uns über die Wohnbedingungen und im speziellen den Verkehr in Kapstadt ein Bild zu machen. In unserem Guesthaus angekommen waren alle erst mal völlig perplex, dieses Haus war sehr luxuriös, so toll hatten wir uns das nicht vorgestellt. 100qm Wohnzimmer mit 20110127-505großer Chillecke und riesen Flat-20110127-503TV(mit German Bundesliga) und toller Philips Stereoanlage. Hypermoderner Küche, großer Essbereich der quasi wie eine Terrasse angelegt war. Zwei Kamine, einer war fürs Grillen (Braii) ausgelegt. Einen gut bestückter Weinkeller mit Billardtisch, den wir zu Heinz`s Büro umtauften, weil dort ein guter WLAN-Empfang war. Da stand dem einen oder anderen der Mund schon ein wenig offen. Dazu dann noch Stacey die Besitzerin, ein gut 20110127-504aussehende 25 jährige Südafrikanerin, sehr nett und zuvorkommend und Jim ein etwas jüngerer Boy aus Malawi, der immer im Hintergrund wirkte und für Sauberkeit sorgte. Hammer!!! Wir bezogen unsere Zimmer, wobei Gabi und Klaus den Haupttreffer landeten, die Wedding-Suite mit Ankleidezimmer und Whirlpool usw. Da ließen die auch keinen rein, so das ich dort nicht mal das obligatorische Video machen konnte. Das fing schon mal gut an, etwas später holte Manfred uns ab und wir fuhren erst an den Strand, war aber sehr windig und dann ging`s zum Abendessen(ab jetzt Diner) zum Thai. Da war richtig was los, was ja nichts schlimmes sein muss. Manfred bestellte für uns jede Menge20110127-507 Thai-Spezialitäten, die uns allen sehr mundeten. Zu erwähnen sind auf jeden Fall die grünen Blätter, die wir mit den tollsten Sachen füllten, leider weiß ich nicht mehr welche das waren, erinnere mich auf jeden Fall noch an die Nüsse. Anschließend ging`s20110127-700 heim wo wir die Chillecke aufsuchten. Es wurde der erste Wein aus dem Weinkeller geholt und auch der Desinfektionstrunk wurde nicht vergessen. Nach langen Überlegungen entschieden wir für eine Flasche Captain Morgan (Rum 43 mit Umdrehungen, das muss doch helfen). So ging ein schöner Tag zu Ende wobei der Eine oder Andere schon auf dem wirklich bequemen Sofa die Augen kurz schloss.

 

Freitag 28. Jan Kapstadt ; Die Umgebung von Somerset
Alle hatten gut geschlafen, einige nutzen den Pool zum Frühschwimmen, wobei die Strecken die da zurückgelegt wurden überschaubar waren. Anschließend bereitete Stacey uns ein Frühstück, das wir zu Hause vermissen werden. Obstsalat mit Müsli und Joghurt; Spiegeleier “Flipflap” für die Männer zwei, die Damen bekamen eins. Brot, Wurst, Käse usw, es fehlte an nichts.  Manfred holte uns um 9 Uhr zur ersten Tour ab, es sollte “Somerset und Umgebung” geben. Wir fuhren zuerst die Küstenstraße Richtung “Pringle Bay” runter, schauten uns den netten Hafen in Gordon Bay an. Oben in den Felsen hatten sie speziell für Gabi ein “20110128-006GB”  in den Fels gehauen. Hielten an einer total verrückten Stelle an und gingen dort mit Badehose und Handtuch an einem 20110128-103aStrand der atemberaubend war. Einem kleinen Steilweg folgend kletterten wir nach unten und standen vor riesigen Atlantikwellen,(Geheimtipp Manfred) es war ein Insiderstrand, vorne versuchten ein paar Windsurfer ihr Glück, dazwischen sonnten sich ein paar Ladies und an einer Ecke war ein Filmteam bei der Arbeit. Es war sehr windig und man musste nicht unbedingt baden aber Manfred meinte wir sollten uns den Spaß nicht entgehen lassen. Also Badebüx an und rein ins Vergnügen. Wir waren ein wenig vorsichtig, weil uns die hohen Wellen schwer beeindruckten aber es war ein Erlebnis. Nachher setzte ich mich auf einen Felsen und genoss die schöne Aussicht und trocknete in der Sonne, weiter Gings nach Pringle Bay und XX-Town. Alles idyllische, verschlafene kleine Küstenorte mit vielen20110128-505 kleinen Ferienhäuschen. Dann ging`s die Küstenstraße wieder zurück und wir fuhren auf ein gut bewachtes Weingut, namens Waterkloof. Hier hatte sich ein englischer Bankier einen Traum erfüllt. Neben den vielen Weinbergen die er bewirtschaftete hatte er oben auf einem ansonsten recht kahlem Hügel eine Winery gebaut die sehr auffällig war. Ein riesiger Quader auf einer 20110128-701Hügelspitze, alles sah sehr modern  aus. Wir gingen rein und lernten eine hoch technisches, sehr aufwendig gestaltete Winery kennen. Hier genossen wir die erste Weinprobe, Alles sah sehr edel aus. Allerdings war es so windig, das man die Außenterrasse kaum betreten konnte. Weiter ging`s nach Somerset rein und weil der kleine Hunger aufkam besuchten wir ein Fischrestaurant. Gut gestärkt brachte Manfred uns dann nach Hause. Zuerst war natürlich Pool angesagt, es war zwar sehr windig aber auch lecker warm. Deswegen war die Abkühlung im Pool mit anschließendem Sonnenbad sehr angenehm. Abgeschlossen haben wir den Abend mit Sofa und Rotwein.

Samstag 29. Januar 2011; Der Tafelberg und Kapstadt

Das Frühstück war gut wie immer anschließend brachte Manfred uns zum Tafelberg, es war gutes Wetter und trotzdem nichts los, wir Glückliche. Mit der Gondel die sich währen der Fahrt um 360 Grad dreht erklommen wir den Tafelberg. Oben herrschte weiterhin bestes Wetter und klare Sicht, ein guter Tag um den Tafelberg zu besichtigen. Wir wanderten die große Runde, sahen von dort oben eine Menge20110129-011 interessanter Dinge sowie auch 20110129-002Menschen. Nach ca 2 Stunden kehrten wir kurz im oben gelegenen Restaurant für ein Bier oder einen Cappuccino ein.
Im Souvenir shop kauften wir ein paar Postkarten die wir gen Heimat schickten. Um 13 Uhr holte Manfred uns von der Talstation ab und zeigte uns weitere nette Küstenorte, die an der berühmten Straße “XXXX” lagen. Später kehrten wir nach 20110129-036Kapstadt zurück wo wir die Waterfront besuchten. Zuerst ging`s durch 20110129-021das Hotel “Table Bay” (edler Schuppen) weiter durch den Hafen zum Paulaner. Hier genossen wir ein paar Weißbier und einen kleinen Imbiss. Dann ging`s zum Bokap einem kleinem Stadtteil Kapstadt`s mit unheimlich20110129-041 farbenfrohen Häusern.
Zu Hause wurde erst mal im Pool relaxt. Abends holten uns Manfred, Maria und Karla zum Essen ab. Es ging zum Moyo, einem 20110129-081Restaurant im afrikanischen Stil.  Überall begegnet einem dort Afrika, Musik, Tänzer, schön angelegte Baumhäuser und natürlich afrikanische Kost. War ein erlebnisreiches Abendessen. Ein Muss für jeden Besucher der Kapstadt – Region. 

 

Sonntag 30. Januar 2011; Winelands
Um 10 Uhr holte Manfred uns ab, heute sollte es in die Winelands gehen, der Weg führte über den Laurel-Pass ins Gebiet der Hottentotten, vorbei am Steenbras Staudamm, durch die malerischen Obstplantagen von Grabouw, am20110130-021 Nationalpark “Hottentotten Holland” vorbei, durch das Elgin Tal über den Toit 20110130-025Pass nach Frenschoek. Oben auf dem Toit Pass machten wir eine kleine Pause und hatten eine wunderbare Sicht über eine Tal 20110130-019Ebene in der unter anderem Frenschhoek lag. In Frenschhoek an gekommen, wanderten wir dort ein wenig über die Straßen, tranken einen Kaffee, kauften die ersten Souvenirs. Die Stadt gefiel uns sehr, sie ist wie der Name schon sagt sehr französisch ausgelegt. Überall schöne Musik, die Leute sind ruhig und genießen den Tag. So habe ich mir immer New Orleans vorgestellt. Später besuchten wir das Weingut “Grand Provence” eine sehr edel angelegte Anlage, die uns mit netter Musik 20110130-035und ein paar sehr sehenswerten Gebäuden empfing. Aber es war zu heiß, wir schauten nur und fuhren bald weiter.  Weiter Weingüter standen auf Manfreds Plan, zuerst Boschendal und dann Delaire Graff, eine unheimlich toll aufgemachte Anlage. Hier hätten wir uns alleine nie reingetraut, Wir schauten ein wenig und genossen dann eine Weinprobe. Eine dem Etablissement entsprechend gekleidete junge Dame stellt uns die Weine vor, alle waren gut, man hätte sofort ein paar Kisten ordern können. Dann gingen wir kurz durch den angrenzenden Hotelbereich wo Manfred, der Teilhaber dieses Kleinodes ist, uns den Spa – Bereich20110130-051 vorstellte; da konnte 20110130-065man nur staunen; Abramowitsch-Stil! Später ging es weiter, wir wollten an diesem Abend grillen und kauften dafür unterwegs ein. Steaks, Hähnchenspieße, Boerenwürste, Brot und ein wenig Salat weil es sonst zu viel würde! Dann ging`s nach Haus und sofort wurde Holz in den Kamin gelegt und angezündet, das Holz eignete sich sehr zum Grillen. Es brennt schnell an, die Glut wird einfach mit einer Schaufel zwischen zwei Steine geschoben auf den man den Grillrost legt. Der Rost unterscheidet sich von unseren Grillrosten weil hier das Fleisch zwischen zwei  Gittern eingeklemmt wird. Praktisch man kann20110130-091 viel schneller wenden wie bei uns, mal sehen ob ich mir nicht auch so einen Grill zulege. Wie das Holz so brannte philosophierten wir mit Manfred über den Sinn des Lebens, was unseren Biervorrat in arge Bedrängnis brachte. Dann gab`s das Fleisch, den Salat und ein wenig Brot und Rotwein, so dass wir einen schönen Grillabend hatten, Das Grillen ist hier sehr weit verbreitet und man nennt es Braii!

Montag aber kein Schontag; 31. Jan 2011;
Küstenstraßen und Kap der guten Hoffnung

Heute fand ein weiteres Highlight unserer Tour statt, wir wollten zum “Kap der guten Hoffnung”. Der Weg dorthin führte über das Township Khayelitsa, das ist ein riesen Moloch mit hunderttausenden von Hütten; mehr oder weniger gut ausgebaut. Anschließend kamen wir nach Muizenberg, wo wir die 20110131-003wunderschönen farbenfrohen Strand-häuschen besichtigten. Hier wurden bei tollen Licht wunderbare Fotos gemacht. Fotos folgen bald. Weiter ging`s über St James nach Kalk Bay. Wir hatten an diesem Morgen noch nicht gefrühstückt und Manfred hatte uns empfohlen hier ein Frühstück einzunehmen; ein wahrlicher Insidertipp. Obwohl in der Bäckerei mit anliegendem Kaffee, sah alles ein wenig 20110131-025aheruntergekommen aus aber es waren viele Leute in dem Kaffee und wir bestellten Omeletts, Rührei, Brot, Croissants un20110131-023d Joghurt. Das alles schmeckte so fantastisch, da kam nicht mal Staceys Frühstück mit. Herrrrlich! Wir gingen durch die Bäckerei in den Verkaufsraum, dass war allein ein Erlebnis, ich glaube den deutsche Sicherheitsbestimmungen entsprach dies alles nicht. Aber es roch gut und wir kauften ein paar Teile für den späteren Hunger. Dann gingen wir noch ein paar Schritte und schauten uns den Hafen an, der war klein und malerisch. Ein Seehund spielte ein wenig vor unseren Augen man hatte bei ihm das Gefühl, das es ihm gut ging. Am Straßenrand kauften wir allerlei Souvenirs, wie zum Beispiel die Big Five als Schlüsselanhänger. So etwas braucht man einfach.20110131-059 Wir unterstützen dabei laut Manfred viele Handarbeiter aus der Transkei, die diese Souvenirs herstellen. Weiter ging`s der Küste entlang nach Simons Town, dort gab es einen Marinestützpunkt, den hätte Heinz sich gern angeschaut aber dafür hatten wir die Zeit nicht. Direkt dahinter lag der Penguin Nationalpark, den wir einen Besuch abstatteten der sich lohnte. Der 20110131-063Nationalpark war nicht sehr groß aber man konnte wunderbar das Leben der Pinguine beobachten. Wie sie in der Sonne lagen und sich mit Ihren Partner vergnügten. Anschließend wollten wir in der Kneipe in der Klaus schon mal gewesen war ein schönes Bier trinken aber das blieb uns leider verwehrt und es ging weiter Richtung Kap. Dort angekommen spürten wir warum dies in der damaligen Zeit für die Segelschiffe so eine Herausforderung war, der Wind blies unheimlich stark aus West. Beim ersten20110131-074 Besichtigungspunkt, Heinz erklomm gerade eine ein wenig nahe am Abgrund befindliche Bank als der Wind ihn seine schöne Südafrika-Mütze vom Kopf riss und in die Büsche wehte. Doch wir hatten ja Manfred, mit einem heldenhaften Sprung rette er die Mütze. Da kam sein unerschöpfliches Fußballtalent mal wieder zu Tage. Dann 20110131-084ging`s zum südlichen Punkt Afrikas, Cape Point wo wir wegen des starken Windes allerdings nur ein paar Fotos machten und zum “Cape of good Hope” weiterzogen. Hier war es erheblich angenehmer, zwar auch noch ein wenig 20110131-091Wind aber wir konnten ohne Probleme den Berg zum Leuchtturm erklimmen und von dort oben die zwei Ozeane die sich dort treffen betrachten. Es war allerdings nicht zu erkennen was der Pazifik und was der Atlantik war. Nun hatten wir einen Meilenstein der Reise erledigt, glücklicherweise bei guten Wetter, dass wurde leider anschließend schlechter. Es zogen dicke Wolken auf, wenn wir unsere Punkte Stunden später 20110131-090aangefahren wären hätten wir im Wolkennebel gestanden. Glück gehabt oder ein gutes Timing unseres Führers. Klaus wurde hier von allen Held genannt ich weiß aber gar nicht warum, aber auf jedem Fall dafür das er im Restaurant am Cape Hope ein Bier ausgab. Nach dem Nationalpark Cape Point, fuhren wir eine Straußenfarm an, die wir kurz besichtigten. Dann ging`s wieder zurück über eine andere Route entlang der Küste Richtung Somerset, Hier  stichpunktartig die Orte; Scarborough, Nordhoek mit schönen Strand für Reiter, hier sahen wir auch die grüne Haiflagge als Zeichen dafür das hier vor kurzem ein Hai gesichtet wurde. Weiter über Champignons Peak, Constanzia, Kirstenbosch durch die Township in unser Guesthaus. Abendessen gab’ s es diesmal im Restaurant nebenan, die ein leckeres wenn auch ein wenig blutiges Straußensteak servierten. Aber der Weg zum Abendessen war durch das Hoftor vor unserem Haus versperrt, wir hatten eine Fernbedienung dazu20110131-100 bekommen die lag bei Manfred in unserem Auto. Also riefen wir Stacey an die auch gleich kommen wollte, doch es dauerte so 45 Minuten bis Sie eintraf und man konnte sehen wie sie zitterte, sie hatte auch dem weg zu uns einen Unfall an einer Ampelkreuzung gehabt und war noch ein wenig aufgelöst. Es stellte sich allerdings am anderen Tag heraus, das es nur ein paar Schrammen an den Autos gegeben hatte nichts schlimmes. Nach dem Essen im Restaurant nebenan chillen auf dem Sofa

Dienstag; 01. Feb 2011; Kapstadt mit Townships und Waterfront
Um 10:00 Uhr Abfahrt mit Manfred durch das Township Khaylitsa zum20110201-014 20110201-035Kinderheim Amelias. Kisi ein Ziehkind Amelias zeigt uns die Räume des Heimes.
Es sind einfache Blech-Hütten aber Innen sehr wohnlich eingerichtet. Anschließend besuchen wir den20110201-036 Kindergarten, dort treffen wir Amelia mitten untern den Kindern auf einem eingezäunten Spielplatz. Die Kinder waren sehr lieb und unheimlich süß. Spielten die ganze Zeit und man hatte das Gefühl, das es Ihnen gut ging bei Amelia. Hochachtung vor dieser Frau. Sie betreut Ihr ganzes Leben lang Kinder aus den Townships anhand von Urkunden aus Ihrem Büro, konnten wir sehen wie viele Kinder inzwischen eine Ausbildung hinter sich hatten und es zu einem 20110201-046guten Schulabschluß gebracht hatten. 20110201-060Durch Kapstadt fuhren wir dann zum Greenmarket; dort 20110201-076kauften wenige Tüten Souvenirs und weiter ging’s zur Waterfront in den Hafen und zur Mall, leider war es zu heiß(36 Grad). Abends unternahmen wir bei rauer See eine Hafenrundfahrt , besonders zu erwähnen ist das Uschi einen ausgab. Abendessen gab`s bei einem Italiener. Für Unterhaltung sorgte ein 12 köpfiger A-Kapella Chor(es gibt bestimmt noch einen treffenderen Begriff für diese Combo, der kommt dann später)

Mittwoch; 02. Feb 2011; Winelands und Stellenbosch
Los ging`s um 9:00 Uhr; Manfred warnte uns vor;
er sagte heute wird’s heiß und es wurde heiß 35 ° !!!

Zuerst ging‘s über die Villenhügel von Somerset, wir sahen unter anderen eine Villa die früher Schumi gehörte. Diese Villa stand auf einem Drehkranz und konnte sich um 360 °Grad drehen, praktisch oder?   Dann gab`s einen Hügel auf den die Familie unserer Vermieterin, die liebe Stacey wohnte. Sehr tolle Anlagen, wartet auf die Bilder, gehobene Preisklasse.

Weiter Richtung Winelands, eine wunderschöne sehr abwechslungsreiche Gegend.Wellington, eher Farmland weiter Richtung Paal zur Winery Seidelberg. Hier war Klaus schon mal gewesen und kannte sich auch gleich aus, sehr malerisch20110202-012 großzügig und heiß. Nächster Punkt Käserei Fairview mit einer leckeren Käseprobe, hier wird ein sehr leckerer Ziegenkäse produziert. Dann Wellness und Schönheitshotel Sante, hier sollte man sich mal ein paar Kilo wegmachen lassen. Bei der guten Kost, die wir hier genießen wäre dat schön.

Danach war Stellenbosch angesagt, kleine idyllisch Stadt mit großem Studentenanteil und eben dem Flair. Kirchenbesuch bei der Muttergemeinde Stellenbosch, kleiner Drink im Straßencafé, großes Eis beim Italiener „Gelato de irgendwat“. Aber es war zu heiß und wir baten Manfred um 20110202-041Reiseerleichterung. Die gewährte er uns und Hause es gab nur noch eine Weinprobe.Die war aber sehr toll und fand auf dem Weingut Waterford statt, es gab Wein und Schokolade, ungewöhnlich aber Originalton Gabi „interessant 20110202-044mit sehr gutem Geschmack“. Dann ging´s nach Hause in den Pool; schöööööön…. Abends waren wir dann bei den Engelmanns, haben ihr schön angelegtes Haus besichtigt und auf der Terrasse einen Rose-Sekt mit Brot und einer schmackhaften Öl-Essig Mischung genossen. Anschließend gab`s das Abschlussdinner in Steffis Restaurant auf den Hügeln von Somerset. Dabei genossen wir den Sonnenuntergang(obwohl die Sonne ein wenig an uns vorbei unterging) und vor allem ein wunderschönes Diner. Anschließend saßen wir noch lange an unserem Pool und genossen den Sternenhimmel bei nun um 23 Uhr noch 25 Grad. Da es in meinem Schlafzimmer sehr warm war, habe ich die Nacht auf der Terrasse auf einem Liegestuhl geschlafen. Wann geht das wieder in Deutschland???

Donnerstag, 03. Februar; Alles hat ein Ende; Rückreise!
Besuch des Weingutes Vergelegen in Somerset West bei Kapstadt. 20110202-08220110202-084
Vergelegen ist ohne Zweifel eines der eindrucksvollsten Weingüter in Südafrika.

Um 13 Uhr holt uns ein Fahrer der Mietwagenagentur von unserem Haus ab und bringt uns zum Flughafen Kapstadt; Auto war Top!
20110202-095Der Rückflug ging über die Länder Südafrika(welche Überraschung), Botswana, Zimbabwe, Sambia, Kongo, Zentral-afrikanische Republik, Tschad, Libyen, Mittelmeer, Italien, Schweiz und endlich Deutschland. Die glückliche Landung fand den um 6:10 statt.
Danach zwei Stunden auf dem eiskalten  Flughafenbahnhof warten aber die DB war pünktlich zumindest unser Zug. Der ICE nach Köln der 10 Min früher starten sollte hatte 90 Minuten Verspätung, auch das umsteigen in Köln klappte vorzüglich und um 12:15 wie geplant stiegen wir in Lingen auf Bahnsteig 2 aus und konnten unsere Lieben wieder umarmen.

Auch diese Reise kommt um ein Fazit nicht herum ich meine

Südafrika ist eine Reise wert;
speziell wenn man von so tollen Guides wie Andy und Manfred geführt wird !!!

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Über heinzhh
Großer Fußball- und Technikfan, der aber auch gern die weite Welt bereist!

2 Responses to Südafrikatour 2011

  1. Heinzhh says:

    Hallo wäre schön wenn Ihr hier einen Kommentar abgeben würdet. Egal über wat, gern auch über meinen Blog….

  2. Stephi says:

    Hey, dat nächste mal nimmste mich aber mit, hört sich echt genial an. Das wäre auch was für klein Stephi gewesen.
    NNNNNeeeeeeiiiiiiiiddddddd!

    Lieben Gruß Stephi

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